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System76 Ubuntu Netbook reviewed

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31 Jul, 2009 6:30 pm

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DSC04299Bei der Firma System76 handelt es sich um einen auf Linux-Netbooks und NetTops spezialisierten Hersteller, der wahrlich nicht unter Nachfragemangel zu leiden hat, wie ich gestern schon berichtete. Das Starling Netbook von System76 ist eigentlich ein ziemliches Standard-System mit Intel Atom N270, 160GB HDD, 3xUSB usw usf, das aber mit einem Ubuntu-Linux 9.04 “Netbook Remix” statt des sonst allzu üblichen Windows XP ausgeliefert wird.

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In einem mehr als ausführlichen Review, welches in den letzten Tagen weitere Updates erhalten hat, sammelt eine Dame namens Jane Hadley schon seit ein paar Monaten ihre Erfahrungen mit diesem System für ihren Blog. Die meisten ihrer Versuche enden mit einem positiven Ergebnis, auch wenn sie sich für den ein oder anderen Vorgang Hilfe hat holen müssen.

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In ihrer Zusammenfassung der Pros und Contras unterscheidet Jane zwar nicht zwischen Software- und Hardware-seitigen Kritikpunkten, gibt aber trotzdem einen guten Überblick über das, was man mit dem System machen kann, und was nicht. Einer der Hauptkritikpunkte betrifft allerdings die Dokumentation, die Mrs Hadley als verbesserungswürdig bezeichnet. Eben genau diese Erfahrung kann ich sehr gut nachempfinden, denn so gut manch ein Coder auch programmieren kann bedeutet das nicht, dass er auch Dokumentationen dazu schreiben kann oder möchte.

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In ihrer bottom line empfiehlt die Testerin aber relativ uneingeschränkt das Starling Netbook von System76, denn es sei “a great machine”.

via liliputing

  • LIDLGangster

    Ubuntu-Taste ftw!

  • LIDLGangster

    Ubuntu-Taste ftw!

  • scheich

    Ubuntu Taste schonmal sehr geil….
    FN und STRG vertauscht und glossy, weniger geil :-(

    Aber die Ubuntu-Taste ist echt nen Kaufargument

  • scheich

    Ubuntu Taste schonmal sehr geil….
    FN und STRG vertauscht und glossy, weniger geil :-(

    Aber die Ubuntu-Taste ist echt nen Kaufargument

  • The Hoss

    gruslige Hände

  • The Hoss

    gruslige Hände

  • 1st1

    Ich habe auf meinem Acer auch Netbook Remix als Dual-Boot drauf,und bin wirklich positiv überrascht, das klappt ziemlich gut. Zum dauerhaften Arbeiten damit nutze ich es allerdings nicht, da es noch ein paar Nachteile gegenüber Win XP hat:
    - Interoperalität in Windows-Netzwerken ist ein Graus, das ist aber ein allgemeines Linux-Problem, das Verbinden von Netzlaufwerken und Druckern ist unter Linux immer noch nicht so einfach wie unter Windows. Es geht aber zumindestens, wenn man Geduld hat, und 5 verschiedene Tools nutzt.
    - Datenaustausch zwischen Windows und Linux im Dualboot etwas schwierig, weil wenn man Windows nur in den Suspend-to-Disk-Modus schickt, kann Linux die Windows-Partitionen nicht mounten, was aber andererseits Sinn macht, da Win sonst Änderungen an der Dateistruktur nicht mitbekommt, man säße auf dem Ast auf dem man sitzt. Umgekehrt habe ich es noch nicht ausprobiert, das heißt Linux suspenden und Windows booten, vielleicht markiert dann Linux die NTFS-Partitionen als “in use” und Windows fällt ganz auf die Schnauze.
    - Netbook Remix bootet meiner Ansicht nach langsammer als XP
    - Unter Netbook Remix braucht mein Acer bisher mehr Strom als unter XP, de Akkulaufzeit ist geringer. Und das obwohl ich schon einige Stromspartipps für Linux auf den Acer umgesetzt habe, die Stromsparfunktionen unter Windows sind sceinbar effektiver.
    - Die Netbook-Remix-Oberfläche hat noch Darstellungsprobleme, ich kann sie aber derzeit noch nicht gezielt reproduzieren, so dass ich keinen gezielten Bugreport erstellen kann.
    - Der Austausch zwischen Firefox/Thunderbird unter Linux und Windows, so dass man von beiden Seiten auf die selben Profile nutzen kann, klappt nicht 100%. Ich habe bei meiner Installation unter Linux die profiles.ini beider Programme so angepasst, dass beide Programme auf die Profildateien von Windows zugreifen. Da muss es aber kleine Unterschiede im Dateiformat geben, der Firefox beschwert sich beim wechselseitigen Start unter Linux und Windows jedes mal über die installierten Plugins, unter Thunderbird in Linux habe ich zwei Unterordner in meinem Posteingang, die immer als leer angezeigt werden, obwohl Thunderbird sogar Mails in diese Ordner mit Filterregeln einsortiert, unter Win sind diese neuen Mails dann nämlich sichtbar. Das alles mag aber auch damit zusammen hängen, dass der Updatemechanismus von Ubuntu aber auch nicht so aktuelle Mozilla-Programme anbietet, wie es die automatische Updatefunktion von FF und TB unter Windows es tut.
    - Man kann ja unter Remix auch KDE4 installieren. Fazit: Auf einem Netbook mit 1024×600 quasi unbenutzbar, und ein riesen Ressourcenfresser, merkt man an der Akkulaufzeit…

    Das mal so als Erfahrungswerte von mir.

  • 1st1

    Ich habe auf meinem Acer auch Netbook Remix als Dual-Boot drauf,und bin wirklich positiv überrascht, das klappt ziemlich gut. Zum dauerhaften Arbeiten damit nutze ich es allerdings nicht, da es noch ein paar Nachteile gegenüber Win XP hat:
    - Interoperalität in Windows-Netzwerken ist ein Graus, das ist aber ein allgemeines Linux-Problem, das Verbinden von Netzlaufwerken und Druckern ist unter Linux immer noch nicht so einfach wie unter Windows. Es geht aber zumindestens, wenn man Geduld hat, und 5 verschiedene Tools nutzt.
    - Datenaustausch zwischen Windows und Linux im Dualboot etwas schwierig, weil wenn man Windows nur in den Suspend-to-Disk-Modus schickt, kann Linux die Windows-Partitionen nicht mounten, was aber andererseits Sinn macht, da Win sonst Änderungen an der Dateistruktur nicht mitbekommt, man säße auf dem Ast auf dem man sitzt. Umgekehrt habe ich es noch nicht ausprobiert, das heißt Linux suspenden und Windows booten, vielleicht markiert dann Linux die NTFS-Partitionen als “in use” und Windows fällt ganz auf die Schnauze.
    - Netbook Remix bootet meiner Ansicht nach langsammer als XP
    - Unter Netbook Remix braucht mein Acer bisher mehr Strom als unter XP, de Akkulaufzeit ist geringer. Und das obwohl ich schon einige Stromspartipps für Linux auf den Acer umgesetzt habe, die Stromsparfunktionen unter Windows sind sceinbar effektiver.
    - Die Netbook-Remix-Oberfläche hat noch Darstellungsprobleme, ich kann sie aber derzeit noch nicht gezielt reproduzieren, so dass ich keinen gezielten Bugreport erstellen kann.
    - Der Austausch zwischen Firefox/Thunderbird unter Linux und Windows, so dass man von beiden Seiten auf die selben Profile nutzen kann, klappt nicht 100%. Ich habe bei meiner Installation unter Linux die profiles.ini beider Programme so angepasst, dass beide Programme auf die Profildateien von Windows zugreifen. Da muss es aber kleine Unterschiede im Dateiformat geben, der Firefox beschwert sich beim wechselseitigen Start unter Linux und Windows jedes mal über die installierten Plugins, unter Thunderbird in Linux habe ich zwei Unterordner in meinem Posteingang, die immer als leer angezeigt werden, obwohl Thunderbird sogar Mails in diese Ordner mit Filterregeln einsortiert, unter Win sind diese neuen Mails dann nämlich sichtbar. Das alles mag aber auch damit zusammen hängen, dass der Updatemechanismus von Ubuntu aber auch nicht so aktuelle Mozilla-Programme anbietet, wie es die automatische Updatefunktion von FF und TB unter Windows es tut.
    - Man kann ja unter Remix auch KDE4 installieren. Fazit: Auf einem Netbook mit 1024×600 quasi unbenutzbar, und ein riesen Ressourcenfresser, merkt man an der Akkulaufzeit…

    Das mal so als Erfahrungswerte von mir.