By Roland
05 Aug, 2009 5:36 pm
Die einen wollen von Anfang an mitmischen, die anderen bleiben erstmal zurückhaltend. So lässt sich die Situation zum für das Ende des Jahres erwarteten Marktstart der so genannten Smartbooks beschreiben. Qualcomm, Nvidia & Co wollen diese noch kleineren und noch günstigeren “Mini-Netbooks” ihren mit ARM-Prozessoren zu Langläufern und letztlich zu einem riesigen Markterfolg machen. Zumindet bei MSI und ECS Elitegroup ist man aber noch sehr skeptisch, was die Chancen dieser Geräte angeht, die eher mit dem Handy verwandt sind als mit PCs.
Wie die DigiTimes unter Berufung auf die üblichen Quellen aus der Industrie meldet, wollen sich ECS und MSI vorerst nicht dem Smartbook-Trek von Acer, Foxconn, Pegatron, Compal und Inventec anschließen. Diese Unternehmen haben bereits durchblicken lassen, dass sie gegen Ende 2009 bzw. im Frühjahr 2010 eigene Smartbooks auf den Markt bringen wollen. ECS und MSI wollen stattdessen erst einmal abwarten, wie der Markt auf die neuen Kleinst-Computer mit Handy-Genen reagiert. Angeblich ist die Zurückhaltung gerade im Fall des auch als Vertragsfertiger arbeitenden Unternehmens ECS nicht von ungefähr.
So habe ECS zu einem früheren Zeitpunkt bereits Anfragen von chinesischen Hardware-Anbietern wegen einer Fertigung von Smartbooks erhalten. Es habe sogar schon Bestellungen gegeben, die später aber wieder storniert worden seien. ECS hat deshalb die Pläne für ein eigenes Smartbook vorerst auf Eis gelegt und will nun abwarten, wie sich der Markt entwickelt. Erst gegen Ende 2009 bzw. Anfang 2010 will das Unternehmen angeblich weitere Schritte für die Einführung eines solchen Produkts prüfen.
Kommt da etwa die nächste Blase?
Quelle: DigiTimes










