By Roland
06 Aug, 2009 3:50 pm
ASUS hat von den Wettbewerbsbehören in Taiwan kräftig eins auf die Mütze bekommen. Angeblich hat das Unternehmen Werbung für den ASUS Eee PC gemacht, die die Kunden nach Auffassung der Verbraucherschützer in die Irre führen könnte. ASUS muss die beanstandete Werbematerialien nun aus dem Verkehr ziehen und sogar eine Strafe zahlen, die mit umgerechnet rund 2500 US-Dollar aber eher gering ausfällt.
ASUS soll im Rahmen einer Promotion-Aktion damit geworben haben, dass die Käufer eines ASUS Eee PC durch eine Zuzahlung von 999 Taiwan-Dollars einen TV-Receiver erhalten würden, der einen Wert von 2900 Taiwan-Dollars habe. Das Unternehmen könne aber nicht effektiv belegen, dass der Empfänger normalerweise tatsächlich zu diesem Preis vertrieben wird. Dies kann nach Meinung der Wettbewerbswächter dazu führen, dass die Kunden glauben, sie hätten das Gerät zu einem niedrigeren Preis erworben. Derartige Praktiken sind in Taiwan verboten.
ASUS hat inzwischen eingelenkt und erklärt, dass der Digitale TV-Empfänger zu dem Zeitpunkt, als die Werbekampagne konzipiert wurde, noch nicht auf dem Markt war. Man habe für die Werbung den erwarteten Verkaufspreis verwendet, doch letztlich sei das Gerät deutlich günstiger in den Handel gekommen als im Rahmen der Kampagne behauptet wurde. ASUS hat zugesichert, dass man bei der Entwicklung künftiger Werbung und bei der weiteren Vermarktung seiner Produkte künftig vorsichtiger vorgehen will. Tze tze tze, ASUS!
Quelle: DigiTimes










