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Foxconn werkelt an Mini-Netbooks für unter 140 Euro

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09 Sep, 2009 4:20 pm

23 Comments

Mobinnova SmartbookWir tun dann jetzt mal alle so, als wären wir überrascht. Wie nicht anders zu erwarten war, will der taiwanische Vertragsfertiger Hon Hai Precision Industry, uns wohl besser unter seiner West-Marke Foxconn bekannt, bald mit einer ganzen Armada von extrem günstigen ARM-basierten Smartbooks MIDs bzw. Mini-Netbooks aufwarten. Wie das Unternehmen durchblicken ließ, arbeitet man derzeit a einer ganzen Reihe von derartigen Produkten.

Die Foxconn-Tochter Mobinnova hatte ja bereits zur Computex ein erstes Smartbook gezeigt. Die Ansage zu Foxconns Billigst-Netbooks kommt von ganz oben, denn sie stammt von Young Liu, dem Assistenten des Firmenchefs. Dieser bestätigte, dass Foxconn an “ein paar Smartbook-Projekten arbeitet” und man davon ausgeht, “dass es Bedarf im Bereich derartiger Geräte für unter 200 US-Dollar gibt”. Umgerechnet wären dies gerade einmal knapp 140 Euro.

Um einen solch niedrigen Preis zu erreichen, will Foxconn nach Lius Angaben auf die Verwendung von Windows verzichten. Zwar kommt ohnehin nur Windows CE als Betriebssystem für ARM-Geräte in Frage, doch selbst das dürfte den auf maximale Margen bedachten Vertragsfertigern wie Foxconn noch zu teuer sein. Einmal mehr fragt man sich nun, ob wir wirklich noch kleinere Netbooks mit eher kruden Betriebssystemen benutzen wollen.

Quelle: The Register

  • http://herrbauer.net.ms herrbauer

    Hmm,

    also ein Debian/Ubuntu auf ARM Architektur.
    Ich fände es durchaus interessant !

  • Feryl

    Na endlich … mal wieder ein bisschen was neues. Hoffentlich kommen die jetzt wirklich sehr bald :) Ich würd ja direkt zuschlagen. ;)

    Auf Linux sollte dann doch auch OpenOffice laufen oder? Wär doch super =)

  • sheep-triple

    @herrbauer:

    Ich gehe mal schwer davon aus, dass Roland Debian/Ubuntu nicht als “krude OS” bezeichnen will!

    Oder Roland?

  • Devil

    Dann kommen wir auf 140 Euro

    + 3G Modul
    + mehr Ram
    + größere Festplatte / eine SSD
    + …

    was weiß ich was noch…

    = 250 Euro ^^

  • TJ

    > Einmal mehr fragt man sich nun, ob wir wirklich noch kleinere Netbooks
    > mit eher kruden Betriebssystemen benutzen wollen.

    1. vielleicht
    2. ja!

  • Defininedum

    Ich sehe keine andere Interpretationsmöglichkeit als dass alles außer Windows™ (bzw. ein Ableger derselben Marke) ein “krudes Betriebssystem” ist.

    Zu OpenOffice: Es würde wohl sehr langsam laufen. Ratsamer wäre etwas schlankeres wie AbiWord.

  • animatio

    dazu 2 dinge … offensichtlich sind in china, das sich mittlerweile zum grössten heranwachsenden markt entwickelt, solche geräte (mit win ce 5 oder linux) durchaus ein thema. heisst der sog markt in entwickelten ländern wird dafür sowieso mehr und mehr ein randthema. des weiteren zeigen gerade mids und smartphones, dass eine ausgereifte linuxbasis hier durchaus bestehen kann, da microsoft hier kein existenter gegner ist. und falls ein hersteller endlich intelligent mit ubuntu / debian zusammenarbeiten lernt wäre auch das “applikationsproblem” für einen user von der strasse weitgehendst gelöst.

  • Toni Borgetto

    Das mit den “kruden Betriebssystemen” verstehe ich auch nicht. Ich finde z.B. Ubuntu Netbook Remix viel ansprechender als XP – das User Interface passt besser, usw. Und für Webbrowsen, Office, E-Mail, Videos, Musik, usw. braucht man auch kein XP.

    Also nur her mit diesen “Netbooks im ursprünglichen Sinn”: klein und günstig. Der aktuelle Trend in Richtung “immer größer und hochpreisiger” á la 11.6″-CULV für 500€ hat damit einfach nichts mehr zu tun, das ist ein komplett anderes Marktsegment.

  • TJ

    > falls ein hersteller endlich intelligent mit ubuntu / debian zusammenarbeiten
    > lernt wäre auch das “applikationsproblem” für einen user von der strasse weitgehendst gelöst.

    Mit Debian wird das etwas schwieriger, denn die sind ja bewußt sehr autonom. Wobei es schon gut wäre, wenn die ein oder anderen Paketmaintainer eine entsprechende Anstellung bekommen würden, um ihre Pakete weiterzuentwickeln (ähnlich wie IIRC Sun das bei einigen Maintainern macht).
    Konnte wg. mangelndem Sound (keine Kopfhörer zur Hand) das Video nicht hören, deshalb die Frage, warum Oo.org da nicht läuft? Wie sind die Geräte denn motorisiert?
    Langsam wirds Zeit, dass die Geräte auf den Markt kommen und hoffentlich einschlagen, dann werden auch die ARM-Ports sicherlich sehr schnell um einiges zulegen. Wobei man von Flash schon lange nichts mehr gehört hat (vielleicht ist der Entwickler bei Adobe im Urlaub).

  • Abwartender
  • http://thinandlight.de/ Kronos

    Naja die 200$ werden wohl eher wieder in 200 € umgerechnet aber das kenne wir ja schon.

    Aber sonst werden Smartbooks den Netbooks ordentlich zusetzen, vor allem da der neue Atom ja kaum Performance Gewinne erwarten lässt.

    Aber der Erfolg der Smartbooks wird ganz stark davon abhängen wie schnell Quallcom & Co die Software Éntwicker zu entsprechenden Versionen bringen können.

  • TJ

    @Abwartender: Danke für die Info. Dann ist die Sache ja gegessen und ich werde vermutlich innerhalb der nächten 6 Monate ein sehr sehr zufriedener Mensch sein. :o )

  • TJ

    oha – die Meldungen sind ja auch schon etwas betagter…

  • Abwartender

    @TJ
    >> oha – die Meldungen sind ja auch schon etwas betagter…

    Hatte vor ein paar Tagen erst irgendwo gelesen das Flash für ARM im Oktober kommt, auf die schnelle hatte ich keine anderen Links gefunden…

    Flash-Lite für ARM gibt es aber schon lange … das kostet glaubs aber was…

  • cavebaer

    das das nen tegra book ist steht hier auch net und das video ist uralt

  • Kronos

    cavebaer : tegra ist auch ein ARM Prozessor, somit sind Tegrabooks auch Arm Netbooks

  • ree2k

    und außerdem ist es einfach eine Schweinerei sich bei jedem PC kauf ein windows dazukaufen zu MÜSSEN, ganz unabhängig davon ob man das will oder nicht!

    ich hätte gern meinen eee900 ohne ein system gekauft – gerne auch für 50 euro weniger!
    unglaublich was microsoft für einen einfluss und druck auf hardware hersteller hat.

    wenn der direktverkauf von OS+PC die einzige mmöglichkeit ist das das OS jemand benützt, ist schon darüber nachzudenken ob windows das non-plus-ultra ist.

  • Toni Borgetto

    Ein System ohne Windows XP für 50€ weniger? Das wird schwierig, weil Microsoft das XP für Netbooks praktisch verschenkt damit Linux &Co. nicht breiter eingesetzt werden.

    Die einzigen Chancen sehe ich wenn Windows teurer wird – da ist Microsoft mit den Win7-Lizenzen ja schon in die Richtung unterwegs, und wenn Plattformen kommen auf denen kein “richtiges” Windows läuft, also ARM&Co.

  • Heini

    Habt Ihr eigentlich schon irgendwelche Insiderinfos zum neuen Dell Adamo mit 9,99mm Dicke? Wird das vielleicht mal ein Netbookadamo oder gar mit ARM-CPU? Ein relativ günstiger Mobilcomputer im superflachen Metalledeldesign käme mir gerade recht!

  • LIDLGangster

    @ree2k
    Auf den Geräten ist überall Windows drauf, weil der Markt danach schreit.
    Stell dir mal den Blödmarkt-DAU vor, wie er gerade frisch vom Lieblingselektronikwarenmarkt nach Hause kommt, seine neueste Netbookwunderwaffe auspackt, startet und dann erst mal nix passiert außer FreeDOS.

  • HERUsai.

    @LIDLGanster

    ist ja nicht so, dass man auch ein stabiles und funktionierendes linux-system vorinstallieren könnte…
    das kann nun wirklich nicht das argument sein. höchstens, dass ms den markt einfach zu stark dominiert.
    und gerade bei den netbooks lohnt der blick zu linux, da es dafür ja wirklich gute angepasste systeme gibt ;)
    nur müssten sich die hersteller mal etwas kümmern; und das auch ehrlich gemeint

  • ukausb

    140 EURO plus MWSt plus Vertriebsmarge wären gar nicht mehr so sensationell. Sihe ONE-Netbooks.
    Aber einen Markt für 9 Zoll Mini-Netbooks mit ARM und Linux seh ich schon – bei ca. 15 Euro Endpreis – genauer gesagt – 149,99 ;-)

  • LIDLGangster

    @HERUsai.
    Brauchbare Linuxinstallationen auf Neugeräten haben aber auch Seltenheitscharakter.
    Die Hersteller fürchten sich einfach zu sehr davor keinen Erfolg zu ernten mit ihren Geräten und lassen sich auf keine Experimente ein.