By Roland
02 Sep, 2009 9:20 pm
Nachdem der Showstoppers Event zur IFA 2009 mich mehr als enttäuscht hat, ist nun statt Bier trinken und Vollfressen wieder News-Versorgung angesagt. Nicole ist offenbar schon seit einiger Zeit auf dem Gelände unterwegs und hat sich wie es sich gehört auch die Sony Pressekonferenz angetan. Sony hat mit der neuen Sony VAIO X Serie anlässlich der Messe für eine erste Überraschung gesorgt. Die Japaner hatten einige erste Vorserienmodelle am Start, die Nicole natürlich gleich von Nahem betrachtet hat, um ein erstes Hands-on Video zu machen. Das Video gibt’s nach dem Break, hier noch schnell die Eckdaten: 11,1 Zoll, 700 Gramm Gewicht, 14 Millimeter dick und derzeit noch Intel Atom CPU.
Eigentlich ist die X-Serie nicht ganz neu, denn schon 2003 gab es einen Super-Flachmann mit der gleichen Bezeichnung. Die neue Reihe soll dessen Erbe antreten und mit einigen Besonderheiten überzeugen. Das Gehäuse ist gerade einmal 14 Millimeter dick und das Gewicht liegt bei rund 700 Gramm. Sony erreicht dies durch die Verwendung von Kohlefasermaterialien und eine Aluminium-Tastatur – was sicherlich auch für eine größere Stabilität sorgen dürfte. Was die Akkulaufzeit angeht, so spricht Sony von der Möglichkeit das Gerät “den ganzen Tag bis in die Nacht” nutzen zu können. Wie auch beim Nokia Booklet 3G hat der Sony VAIO X ein UMTS-Modul an Bord.
Die Plattform der auf der IFA gezeigten Geräte ist ein Intel Atom Prozessor unbekannten Typs. Es wird zwar spekuliert, dass es sich um einen der neuen Pineview-Chip handeln könnte, doch andererseits ist auch davon die Rede, dass Sony erstmal nur einen Atom verbaut hat, um den VAIO X zur Messe zeigen zu können, letztlich aber vielleicht einen anderen Prozessor verwenden will. Die Messemodelle sind darüber hinaus mit 2GB RAM und einem 31Wh-Akku ausgerüstet. Weiterhin sind 2 USB-Ports, ein SD- und Memory-Stick-Reader vorhanden. Sony bringt am Gehäuse außerdem Klappfüße an, die das Gerät “aufbocken” – aber nicht nur, um eine komfortablere Schreibposition zu erreichen, sondern auch um den ausklappbaren Ethernet-Port zugänglich zu machen. Einen HDMI-Port scheint es nicht zu geben, stattdessen aber immerhin einen VGA-Ausgang.
Sony bezeichnet die VAIO X-Serie ausdrücklich nicht als Netbooks. Dies liegt wohl auch am Preis, der sich irgendwo “unter 2000 Dollar” bewegen soll. Die offiziellen Spezifikationen will Sony erst im Oktober verraten. Die Markteinführung erfolgt dann rund eine Woche nach der Veröffentlichung von Windows 7. Der Vista-Nachfolger ist offenbar auch Sonys Wahl als Betriebssystem.

Alt und neu: VAIO X505 von 2003 und VAIO X
Quelle: Netbooknews.com und LaptopMag und Engadget und CrunchGear
















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