By Roland
04 Sep, 2009 5:40 pm
Lenovo sorgt in Sachen Lenovo S12 mit VIA Nano oder Intel Atom und Nvidia ION anlässlich der IFA endlich für Klarheit. Wie das Unternehmen heute bekannt gab, kommen die weiteren Varianten des Lenovo S12 erst im November auf den Markt. Das Unternehmen bestätigt damit die Annahme, dass man mit der Einführung erst einmal den Marktstart von Windows 7 abwarten will. Einen Haken hat die ganze Sache: der Kunde kann das Lenovo S12 dann entweder mit VIAs Nano-CPU und der dazugehörigen Plattform, oder eben mit Intel Atom-CPU und Nvidia ION-Basis erwerben. Eine Variante mit VIA-Prozessor und Nvidia-Chipsatz wird es offenbar nicht geben.
Lenovo selbst nennt das S12 inzwischen dann doch “Netbook” und will das Gerät in den beiden neuen Varianten mit Windows 7 ausrüsten. Welche Version dabei verwendet werden soll, blieb zunächst unklar. Je nachdem, welche Variante man wählt, wird das Lenovo S12 mit Intel Atom N270 Prozessor und Nvidia ION-Chipsatz inklusive GeForce 9400M Grafiklösung oder eben mit dem VIA Nano U2250-Prozessor mit 1,3 Gigahertz zu haben sein, der auch schon im Samsung NC20 werkelt. Offenbar soll das VIA-basierte Modell so etwas wie die Mitte zwischen der bereits verfügbaren Basis-Variante mit Intel Atom und 945GSE-Chipsatz und dem “High-End”-Modell mit Atom und ION darstellen. Die VIA-Version hat nämlich “nur” eine 160-Gigabyte-Festplatte, während das ION-Modell mit einer 250-GB-HDD und HDMI-Port daher kommt.
Preislich geht es erst bei 499 Euro los, wofür man bekanntermaßen bereits manche Thin-and-Light Notebooks à la Acer Aspire Timeline 1810t mit Intels neuen CULV-Prozessoren bekommen kann. Diese sind mit ihren 11,6 Zoll nicht größer als Lenovos S12. Dafür sieht es bei ihnen wiederum wohl schlecht aus, was die Nutzung für Spiele angeht.
Quelle: Netbux










