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Linutop 3 Nettop für Linux-Spezialisten

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06 Sep, 2009 6:28 pm

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Linutop 3Die französischen Spezialisten für Linux-Desktops von der Firma Linutop haben mit dem Linutop 3 einen neuen Mini-Rechner vorgestellt, der durchaus in die Kategorie der Nettops fallen dürfte. Der Linutop 3 ist nur wenig größer als zum Beispiel die ASUS Eee Box und kommt mit einer speziellen Variante des freien Betriebssystems Linuxe daher. Der Hersteller vertreibt das Gerät als eine Art Komplett-PC. Unter der Haube steckt der etwas altbackene VIA C7 Prozessor, der in diesem Fall mit 1,0 Gigahertz taktet.

Ab Werk hat der Linutop 3 lediglich 1 GB RAM und ein 2 GB fassendes Flash-Modul an Bord. Zumindest der Arbeitsspeicher lässt sich auf 2 GB erweitern. Was die Speicherkapazität angeht, ist der Kunde gefragt, denn auf dem Mainboard befinden sich zwar zwei SATA-Anschlüsse, doch ob das kompakte Gehäuse mit seinen 23,5×23,6×5,5 Zentimetern (HxTxB) noch Raum für eine Festplatte lässt, ist fraglich. Zur Not kann man natürlich einen der insgesamt sechs USB-2.0-Ports zum Anschluss einer externen Festplatte nutzen.

Linutop 3

Gegenüber dem Vorgänger stellt der Linutop 3 durchaus eine Verbesserung dar, schließlich hat er zwei USB-Ports mehr, verfügt über DVI- und VGA-Ausgänge sowie Gigabit-Ethernet. Außerdem gibt es jeweils zwei Audio-Ein- und -Ausgänge. In Sachen Software setzen die Franzosen auf ihr eigenes Ubuntu-basiertes Betriebssystem, das zusammen mit einem umfangreichen Paket freier Software installiert wird, zu dem unter anderem OpenOffice, Firefox, VLC und Pidgin gehören. Das Betriebssystem lässt sich auf Wunsch sperren, so dass bei jedem Start der Urzustand wieder hergestellt wird.

Linutop 3

Auf diese Weise lässt sich der Linutop 3 zum Beispiel an Schulen oder in Internet-Cafés einsetzen. Im Vergleich zu den aktuellen Nettops der größeren Hersteller kann das Gerät allerdings nicht wirklich mithalten, was vor allem an der zum Preis von 340 Euro eher miesen Ausstattung liegt. Wer jedoch einen mit nur 20 Watt Leistungsaufnahme sehr sparsamen Nettop mit freiem Betriebssystem sucht, kann damit vielleicht leben. Linutop sieht die Einsatzgebiete unter anderem im Büro, als Internet-Kiosks oder bei Überwachungs- und Anzeigesystemen, wo Wartungsarmut durchaus gefragt ist.

Hier geht’s zur Produktseite beim Hersteller

Quelle: The Register via Liliputing

  • Micha

    wenn der hohe Preis nicht wäre… das Ding wäre ein schnuckeliger Homeserver

  • Micha

    wenn der hohe Preis nicht wäre… das Ding wäre ein schnuckeliger Homeserver

  • linux on your desk

    geräte mit der ausstattung bekommt man in deutschland bereits ab 130,- euro.

  • linux on your desk

    geräte mit der ausstattung bekommt man in deutschland bereits ab 130,- euro.

  • bitterman

    @linux on your desk:
    “geräte mit der ausstattung bekommt man in deutschland bereits ab 130,- euro.”
    wo denn bitte ???

  • bitterman

    @linux on your desk:
    “geräte mit der ausstattung bekommt man in deutschland bereits ab 130,- euro.”
    wo denn bitte ???

  • linux on your desk

    steht aktuell getestet in der ct. habe sie leider gestern weggeworfen sonst könnte ich dir den anbieter nennen. sorry.

  • linux on your desk

    steht aktuell getestet in der ct. habe sie leider gestern weggeworfen sonst könnte ich dir den anbieter nennen. sorry.

  • Anton

    “Linutop sieht die Einsatzgebiete unter anderem im Büro, als Internet-Kiosks oder bei Überwachungs- und Anzeigesystemen, wo Wartungsarmut durchaus gefragt ist.” Wartungsarmut und niedriger Stromverbrauch, das zahlt sich auf die Dauer mit Sicherheit aus und ist auf professioneller Ebene sehr gefragt.

  • Anton

    “Linutop sieht die Einsatzgebiete unter anderem im Büro, als Internet-Kiosks oder bei Überwachungs- und Anzeigesystemen, wo Wartungsarmut durchaus gefragt ist.” Wartungsarmut und niedriger Stromverbrauch, das zahlt sich auf die Dauer mit Sicherheit aus und ist auf professioneller Ebene sehr gefragt.