Neues 11,1-Zoll-Netbook mit Atom N280 und ein 13,3-Zoll-Zombie mit Desktop-Atom & ION
September 9, 2009 von Roland
Der australische White-Box-Hersteller Pioneer Computers hat zwei neue Netbooks vorgestellt, von denen zumindest eines eher einem Notebook mit Netbook-Hardware entspricht. Es handelt sich zum einen um ein 11,1-Zoll-Modell mit Intel Atom N270 oder N280 Prozessor und zum anderen um ein 13,3-Zoll-Modell, bei dem eine äußerst ungewöhnliche Kombination aus Intel Atom 230 und Nvidias ION Plattform zum Einsatz kommt. Beide Geräte stecken in sehr ansehnlichen Gehäusen, werden aber vielleicht niemals in Deutschland erhältlich sein.
Das Pioneer DreamBook Lite A11 Ultra Slim ist wie der Name schon sagt auf ultraflach getrimmt worden. Es verfügt über ein hinter einer bis zum Rand reichenden Blende steckendes 11,1-Zoll-Display mit einer Auflösung von 1366×768 Pixeln. Die Basis bildet in diesem Fall der alte Intel 945GSE-Chipsatz mit seiner GMA950-Grafik in Kombination mit dem Intel Atom N270 mit 1,6 GHz oder dem Intel Atom N280 mit 1,66 Gigahertz. Die Konfiguration kann vom Kunden selbst modifiziert werden.
Das Gerät kann von den Channel-Partnern von Pioneer Computers mit bis zu 2 GB RAM und einer beliebigen 2,5-Zoll-Festplatte ausgerüstet werden. Es hat ein großzügig angelegtes Chiclet-Keyboard mit einem Key-Pitch von ganzen 19 Millimetern. Das recht große Touchpad hat eine durchgehende Tastenwippe. Außerdem sind die üblichen Anschlüsse an Bord, die von VGA-Ausgang, über Audio-Ein- und -Ausgänge bis hin zu Ethernet und drei USB-2.0-Ports reichen.
Pioneer Computers bietet das DreamBook Lite A11 Ultra Slim ab Werk mit einem 3-zelligen 2200mAh-Akku an, optional kann es aber auch mit einem 6-Zellen-Akku mit einer Kapazität von 4400mAh geordert werden. Damit soll eine Laufzeit von bis zu sechs Stunden möglich sein. Natürlich hat das Gerät auch einen 4-in-1-Kartenleser, Bluetooth, WLAN und bei Bedarf auch eine Webcam und ein 3G-Modul. Das Gewicht wird mit 1,23 Kilogramm angegeben, wobei es sicherlich um die Variante mit 3-Zellen-Akku handelt. Das Basismodell kostet 599 australische Dollar, was umgerechnet rund 355 Euro entspricht.
Zum Preis von umgerechnet rund 444 EUro können australische Kunden außerdem mit dem DreamBook Light T11i ION Ultra Slim die eingangs erwähnte kuriose Kombination aus Intel Atom 230 und Nvidia ION mit einem 13,3-Zoll-Display erwerben. Dieses Auf-keinen-Fall-Netbook ist extrem flach gebaut und nutzt eine Art Desktop-Plattform, schließlich ist der Atom 230 eigentlich eine CPU für Nettops. Das Display arbeitet in diesem Fall erstaunlicherweise mit der mit 1280×800 Pixeln geringeren Auflösung als das 11,1-Zoll-Netbook weiter oben.
Die Ausstattung entspricht weitestgehend dem, was man auch von Netbooks gewöhnt ist. Aufgrund des größeren Formats lässt sich in dem Gerät aber ein optisches Laufwerk unterbringen. Außerdem vorhanden: HDMI-Ausgang, ExpressCard-Slot und wie erwähnt natürlich die Nvidia ION Plattform mit GeForce 9400 Grafiklösung. Ab Werk wird das DreamBook Light T11i ION Ultra Slim mit einem 6-Zellen-Akku geliefert, was aufgrund des mit Desktop-Atom und dem großen Display kräftig steigenden Energiebedarfs wohl auch bitter nötig sein dürfte.
Das 11,1-Zoll-Modell gefällt mir persönlich ja auf den ersten Blick sehr, was man allerdings mit dem 13,3-Zöller mit Atom 230 und ION anfangen soll, erschließt sich mir noch nicht so ganz, denn der Preisunterschied gegenüber den neuen CULV-Notebooks ist eher gering.
Quelle: Pioneer Computers

















Also das 11,1″er find ich persönlich auch sehr schick, aber samt 3G Modul wird der Preis wohl noch eine ganze Ecke weiter nach oben klettern…
>>Dieses Auf-keinen-Fall-Netbook ist extrem flach gebaut und nutzt eine Art Desktop-Plattform,
Schade, ich dachte ein weiterer Beitrag zur aktuellen Wette: Wann gibt es das Erste 17″ NEtbook
ich versteh nicht was die Leute an ION so toll finden, dass doch so unausbalanciert, die hälfte der Mehrleistung verpufft als Abwärme.
Noch dazu wenn dann ein Desktop Atom verwendet wird.
CULVs und gut ist. Eigentlich müsste es für die Hersteller eh viel leicher sein den 9400m Chipsatz mit einem Core 2 Prozessor zu “paaren” denn dafür wurde er ja entwickelt.