By Roland
10 Sep, 2009 5:41 pm
Archos hat offenbar endlich einige Angaben zu Preisen und Verfügbarkeit seines durchaus vielversprechenden zweiten Netbooks Archos 10s gemacht. Das Gerät, welches eine mit Archos-Logo versehene Variante des bereits im Hands-on-Video gezeigten J&W Minix 811 ist, kommt nach Angaben der Franzosen im Oktober auf den Markt und wird dann knapp 400 US-Dollar kosten. Bis auf die flache Bauform unterscheidet sich der Neuling leider nicht sonderlich von dem, was wir inzwischen als Standard-Netbooks kennen.
Was einen Preis für Europa angeht, so liegen uns derzeit noch keine Infos vor, für die USA spricht Archos aber von 399 US-Dollar, also eher dem unteren Ende der dort üblichen Preisskala. Ab Mitte Oktober soll das Archos 10s auf der anderen Seite des großen Teichs erhältlich sein. Archos liefert wie auch bei anderen Herstellern üblich, eine ganze Ladung Software mit. Glücklicherweise denkt der Hersteller mit und liefert nicht nur Trial-Programme mit, sondern zum Beispiel die kostenlose OpenOffice.org-Variante IBM Lotus Symphony und ein eigenes Multimedia-Paket namens Archos Media Club.
Unter der Haube geht es da schon wesentlich traditioneller zu. So beherbergt das recht kompakt gestaltete Gehäuse den typischen Intel Atom N270 mit seinen 1,6 GHz zusammen mit 1 GB RAM, einer 160-GB-Festplatte, WLAN und dem weiteren üblichen Gekramsel. Vorerst will Archos das Netbook mit Windows XP Home Edition in der ULCPC-Lizenz ausliefern. Man denkt auch über eine Variante mit Windows 7 in der umstrittenen Starter Edition nach, doch im Fall des Archos 10s soll erst ausgelotet werden, wie gut das neue Microsoft-Betriebssystem auf der schwachbrüstigen Netbook-Hardware seinen Dienst tut. Andererseits hat Archos mit dem Archo 9 aber bereits eine Art Tablet-Netbook in der Pipeline, bei dem man trotz der noch weniger leistungsfähigen Intel Poulsbo-Plattform von vornherein auf Windows 7 setzt.
Quelle: LaptopMag













