By Sascha
12 Sep, 2009 9:53 am
Qua vadis Netbooks oder sollte es eher heissen, wohin will Nokia? Das Nokia Booklet 3G, welches einen unvergleichlichen Medienhype in den letzten Wochen ausgeloest hat, ist inzwischen in Italien vorbestellbar und das zum knackigen Preis von 699 Euro! Selbstverstaendlich ist dies der Preis ohne irgendeinen UMTS-Vertrag und bestaetigt somit Nokias Strategie, ein masslos ueberteuertes Stueckchen Hardware im Endeffekt ueber die Provider und subventioniert durch passende Vertraege, an den User zu bringen. Das koennte durchaus funktionieren, besitzt doch Nokia ein unvergleichbares Vertriebsnetz, dennoch bin ich inzwischen skeptischer denn je, denn saemtliche Provider bieten auch die Produkte der Konkurrenz an und die sind dem Booklet bezueglich Performance oft sogar ueberlegen.
Ja, der Name Nokia wird ziehen und ja, die Kiste ist richtig gut verarbeitet aber ob das reicht und vor allen Dingen kann Nokia wirklich noch mit der Unaufgeklaertheit des Verbrauchers rechnen?
Wie sehr dies ein Irrtum sein kann beweisen die Verkaufszahlen des Sony Vaio P, welches trotz irrwitziger Tests und Promotion-Aktionen (inzwischen ist die VGN-P29VN/Q Variante auf Platz 1 der CHIP-Charts “getestet” worden. Irre!) in den Regalen der Haendler verstaubt. Nokia koennte das gleiche Schicksal ereilen. [via Notebook Italia]











