By Roland
15 Sep, 2009 3:06 pm
Zwar diagnostizieren die Marktforscher Netbook-Verkäufe in Höhe von 25 bis 30 Millionen Stück für das Jahr 2009, doch die Hersteller selbst sind, was die Aussichten für das kommenden Jahr angeht, eher vorsichtig. Einige von ihnen rechnen zwar weiter mit steigenden Verkaufszahlen, doch andere wiederum glauben eher, dass die Verkäufe stagnieren werden. Ist da etwa eine Sättigung des Marktes im Anmarsch?
Offenbar fürchten die Netbook-Lieferanten viel eher eine “Kannibalisierung” ihrer Verkäufe durch eine wachsende Konkurrenz von den neuen Thin-and-Light-Notebooks, die derzeit zu etwas höheren Preisen, aber mit deutlich mehr Leistung auf dem Markt Einzug halten. Gerade der Verkauf dieser Geräte in Verbindung mit 3G-Verträgen und die sinkenden Preise normaler Notebooks machen den Herstellern Sorgen.
Letztlich gehen sie deshalb davon aus, dass die Verkäufe weiter bei rund 25 bis 30 Millionen bleiben, oder sogar leichte Rückgänge verzeichnen müssen. Beim Vertragsfertiger Compal, der für diverse bekannte Marken Netbooks baut, sieht man allerdings keine Gefahr. So geht Firmenchef Ray Chen davon aus, dass ein Anstieg der Verkaufszahlen auf 35 Millionen Stück durchaus möglich ist. Sollte Intels Strategie, seine Margen mit den neuen CULV-Notebooks zu pushen etwa funktionieren?
Quelle: DigiTimes










