By Roland
16 Sep, 2009 4:53 pm
ARM will’s ! Die englischen Chipdesigner haben heute die Entwicklung neuer Cortex-A9-basierter Prozessoren bekannt gegeben, die mit bis zu 2,0 Gigahertz arbeiten sollen. Die neue CPUs sollen in Varianten mit zwei, vier und acht Kernen daher kommen. Das Ziel ist ein Frontalangriff auf Intels Kernmarkt der x86-Prozessoren und IBMs PowerPC-Chips. Die von ARM genannten Eckdaten machen deutlich, dass die neuen Chips früher oder später auch in Netbooks bzw. MIDs landen sollen.
Für ARM bedeuten die neuen Prozessoren einen Abschied von der Konzentration auf besonders stromsparende Systeme, wie sie bisher für das Unternehmen typisch ist. Gleichzeitig ist das ganze eine Art experiment, lotet man doch erstmals aus, was in Sachen Leistung nach oben hin wirklich möglich ist. Warum ich glaube, dass die neuen Prozessoren auch in Netbooks landen könnten? Ganz einfach. Es soll zwei Varianten geben, wovon eine für besonders niedrigen Energiebedarf ausgelegt ist, während Nr.2 für High-Performance-Anwendungen gedacht ist.
Außerdem sollen die neuen ARMs bis zu acht mal effizienter arbeiten als Intels Low-Power-CPUs, wenn es um die Leistung pro Watt geht. Die High-Performance-Variante der neuen Chips soll außerdem bei gleicher Leistungsaufnahme fünf Mal mehr Datendurchsatz bewältigen als der Intel Atom. Die Low-Power-Version soll immerhin noch die doppelte Leistung des Atom bieten, dabei aber nur ein Viertel der Energie benötigen.
Die Produktion der neuen Prozessoren läuft derzeit bereits an. Sie werden in einem 40-Nanometer-Prozess vom Vertragsfertiger TSMC hergestellt. Die ersten Samples sollen im Frühjahr 2010 zur Verfügung stehen. Ganz nebenbei verspricht ARM auch eine deutlich schnellere Schlagzahl, was Neuerungen im mobilen Bereich der Netbooks, Smartphones und anderer ähnlicher Geräte angeht. Es werde in kürzeren Abständen immer neue Auswahlmöglichkeiten geben, so das Unternehmen.
Quelle: ZDNet UK










