By Roland
17 Sep, 2009 4:57 pm
Intel und der BIOS-Hersteller Phoenix haben sich darauf geeinigt, dass der Halbleiterriese seine Nettop-Mainboards mit Intel Atom-Prozessoren künftig mit dem Instant-On-Betriebssystem HyperSpace OS ausliefern wird. Angeblich kommen dadurch “Millionen von Nettop-Usern” in den Genuss der leichtgewichtigen Schnellstart-Oberfläche, die einige grundlegende Funktionen zum Surfen im Netz und dem Abrufen und E-Mails bereit hält, ohne dass dafür das Hauptbetriebssystem gestartet werden muss.
Ob HyperSpace OS wirklich Vorteile bringt, muss bitte jeder selbst wissen, denn so schnell startet das Ganze dann leider doch nicht. Aktuell vergehen meist noch 15 bis 20 Sekunden, bevor die Schnellstart-Oberfläche genutzt werden kann. Da kann man eigentlich auch einfach 10 bis 30 Sekunden länger warten, bis der komplette Windows-Desktop zur Verfügung steht, oder? Immerhin ließen sich Rechner mit den Nettop-Boards künftig schon ohne die Installation eines Betriebssystems sofort nach dem Kauf nutzen.
Die Zusammenarbeit von Intel und Phoenix beschränkt sich den Angaben der Unternehmen zufolge auf die aktuell erhältlichen Platinen mit aufgelötetem Intel Atom 230 oder Intel Atom 330 Prozessor. Die ersten entsprechend ausgerüsteten Mainboards sollen bereits im vierten Quartal 2009 auf den Markt kommen. Ob es sich dabei um neue Boards, oder lediglich neue Varianten der bereits verfügbaren Modelle handelt, blieb zunächst unklar.
Quelle: Phoenix Technologies Pressemitteilung via Liliputing












Pingback: Phoenix verkürzt Startvorgang auf 10 Sekunden | Netbooknews.de - das Netbook Blog