By Roland
19 Sep, 2009 7:29 pm
In Taiwan beginnt sich derzeit das Preiskarussell offenbar schneller zu drehen. Angeblich haben die meisten Netbook-Anbieter im Herkunftsland der Technikspielzeuge die Preis ihrer Geräte jüngst reihenweise nach unten korrigiert. Hintergrund sind angeblich eine sinkende Nachfrage und der Versuch der Unternehmen, sich verstärkt auf Thin-and-Light Notebooks zu konzentrieren.
Die Preiskorrekturen wurden angeblich unter anderem von BenQ, ASUS, MSI und Acer vorgenommen und betreffen vor allem Netbooks mit der auf Intels Atom N270 und N280 Prozessoren basierenden Standard-Hardware. Welche anderen Geräte davon betroffen sein sollten, wenn nicht die ganz normalen Netbooks, erschließt sich mir nicht so recht. Jedenfalls behauptet die DigiTimes, dass die Durchschnittspreise von bis zu 450 Euro in der ersten Hälfte des Jahres auf jetzt weit unter diese Marke gefallen sind.
So kostet BenQs Joybook Lite U101 inzwischen in Taiwan gerade mal umgerechnet 220 Euro, was einem Rückgang von 40 Prozent gegenüber dem Einführungspreis von rund 380 Euro entspricht. Der ASUS Eee PC S101H fiel immerhin von 360 Euro auf jetzt nur noch rund 280 Euro. MSIs Wind U100 kostet nurmehr noch 230 Euro und der Acer Aspire One D150 mit Intel Atom N280 ist inzwischen für 240 Euro zu haben.
Die 11,6-Zöller von Acer, BenQ und ASUS sind ebenfalls günstiger geworden und kosten mittlerweile nur noch rund 380 Euro. Auch hierzulande sind derzeit durchaus Schnäppchen möglich. Angesichts der neuen, recht günstigen 11,6-Zoll-Netbooks befinden sich die Preise der echten Netbooks mit 10 Zoll großen Display im Sinkflug.
Quelle: DigiTimes










