By Roland
21 Sep, 2009 5:46 pm
Die chinesischen Netbook-Hersteller sind bekanntermaßen höchst kreativ, was die Vermarktung ihrer Produkte angeht. Jetzt behauptet die Firma Shenzhen Zichuang Technology, dass ihr ARM-basiertes Netbook CZC C9 das dünnste Netbook der Welt sein soll. Dabei tricksen die Chinesen ganz wie auch bei uns im Westen, denn sie messen einfach an der dünnsten Stelle.
Tatsächlich dürfte es den Chinesen kaum möglich sein, ein Netbook mit einem Plastikgehäuse zu bauen, das in zugeklapptem Zustand nur – wie behauptet – 0,5 Millimeter dick ist. Die Stabilität eines solch dünnen Geräts dürfte einfach nicht ausreichen, was beim ersten Öffnen zu einem fiesen Biegen mit Todesfolge führen könnte. Abgesehen von der angeblich extrem dünnen Bauform hat das Gerät dann auch eher wenig zu bieten. Unter der Haube des rund 750 Gramm leichten Netbooks steckt ein nicht näher bezeichneter ARM11-basierter Prozessor.
Das Display misst 8,9 Zoll und arbeitet mit einer Auflösung von 1024×600 Pixeln. Hinzu kommen 1 GB RAM und 8 GB Flash-Speicher als Festplattenersatz. Außerdem gibt es magere zwei USB-Ports und einen VGA-Port. Der eher sparsam bemessene Akku liefert genügend Energie für rund 6 bis 9 Stunden Laufzeit. Eigentlich sollte mit einer ARM-Plattform durchaus mehr drin sein. Der Hersteller setzt zudem auf eine eigene Linux-Oberfläche, die wohl nicht ganz ungewollt durchaus ein wenig an Mac OS X erinnert. Zum Preis von umgerechnet rund 180 Euro ab sofort beim Klon-Verkäufer eurer Wahl. Hoffentlich nur in China.
Quelle: Cloned in China












