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Intel nennt Pläne für künftige Atom-CPUs

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23 Sep, 2009 9:10 pm

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Intel Atom LogoIntel hat anlässlich des IDF 2009 eine Reihe von neuen Details zu seinen Plänen für die Zukunft der Atom-Prozessoren verlauten lassen. Bekanntermaßen sollen die für Anfang kommenden Jahres erwarteten Pineview-Atoms in einem System-on-Chip (SoC) Design daher kommen, bei denen CPU und GPU auf einer Platine untergebracht werden. Darüber hinaus deutete das Unternehmen an, dass man den Herstellungsprozess weiter verbessern will, um noch kleinere und vor allem effektivere Chips zu bauen.

Mit neuen Fertigungsprozessen soll die Produktion künftig wie auch bei den höherklassigen Intel-Chips weiter geschrumpft werden, um die Atoms nach und nach im 32-, 22- und zu guter letzt auch 15-Nanomter-Maßstab herzustellen. Während es bei den anderen Intel-CPUs allerdings darum geht, im Zuge der Verkleinerung auch gleich noch mehr Leistung heraus zu holen, sollen die Atoms vor allem effizienter gemacht werden, um so noch kleinere aber mindestens gleichbleibend leistungsfähige Geräte bauen zu können. Ziel der Schrumpfung ist darüber hinaus, die Reduktion der Verlustleistung und eine Steigerung der Akkulaufzeit.

Wir dürfen also davon ausgehen, dass in Zukunft die Taktfrequenzen bei den Intel Atom Prozessoren gleich bleiben (oder wie ich glaube eher sinken). Durch die Schrumpfung dürfte es zwar insgesamt einen Leistungszuwachs geben, doch Wunder sind wohl nicht zu erwarten. Intel nimmt mit den künftigen Atoms außerdem zunehmend die ARM-basierte Konkurrenz ins Visier, schließlich gibt es bereits Prototypen von Atom-Handys und einige asiatische Bastelstuben, die Windows-XP-Smartphones damit ausrüsten. Natürlich wird es die Netbook-Atoms auch in Zukunft geben, wobei Intel wohl noch stärker auf die CULV-basierten Notebooks der etwas größeren Bauform setzen wird.

Quelle: Netbooked via Liliputing

  • http://www.kurcafe.de/ Josef

    Also ehrlich gesagt reißt mich das nicht vom Hocker wenn ich lese “Wir dürfen also davon ausgehen, dass in Zukunft die Taktfrequenzen bei den Intel Atom Prozessoren gleich bleiben (oder wie ich glaube eher sinken).”

    Na toll, bleibt es also beim alten oder wie?

  • http://www.kurcafe.de Josef

    Also ehrlich gesagt reißt mich das nicht vom Hocker wenn ich lese “Wir dürfen also davon ausgehen, dass in Zukunft die Taktfrequenzen bei den Intel Atom Prozessoren gleich bleiben (oder wie ich glaube eher sinken).”

    Na toll, bleibt es also beim alten oder wie?

  • Shrike

    Nun ja.

    Leistungstechnisch anscheinend ja. Aber der Focus von Netbooks war das nie.

    Verbesserte Akkulaufzeit und Laufruhe (weniger Verlustleistung = leiserer Lüfter) sind allerdings durchaus nett. Ob das ausreicht den Kauf eines neuen Netbooks zu rechtfertigen muß man natürlich mit sich selbst ausmachen – aber das würde auch für einen Leistungszuwachs gelten.

  • Shrike

    Nun ja.

    Leistungstechnisch anscheinend ja. Aber der Focus von Netbooks war das nie.

    Verbesserte Akkulaufzeit und Laufruhe (weniger Verlustleistung = leiserer Lüfter) sind allerdings durchaus nett. Ob das ausreicht den Kauf eines neuen Netbooks zu rechtfertigen muß man natürlich mit sich selbst ausmachen – aber das würde auch für einen Leistungszuwachs gelten.

  • Daniel

    Ich glaube, dass ist der falsche Weg.
    7 Stunden Akkulaufzeit bei guten Netbooks reicht erstmal.
    Nun sollte es um die Leistung gehen.

    Ordentliche Dual Core Atoms wäre meiner Meinung nach wichtig,
    Dazu ION und dann versuchen auf 5-7 Stunden Akkulaufzeit zu kommen.

    Ich kenne viele, die unzufrieden mit ihrem Netbook sind, weil sie bei Flash, PDF’s usw. Probleme machen. Das sind aber bei Studenten die Hauptsachen die im Netz gemacht werden.
    Office läuft zwar ganz gut aber heißt ja “Netbook” und damit sollte man komfortabel surfen können.

    Ich habe deswegen ein 12” Subnotebook mit Dualcore genommen und bereue es nicht. Für 479€ ist das richtig schnell, hält 4-5 Stunden durch, mattes Display und wenn ich wollte könnte ich ein 9 Zellen Akku nehmen (bischen größer/schwerer) und wäre dann auch bei ca. 6-7 Stunden.

    Sowas in 10″ sollte die Zukunft im Netbooksektor sein, aber derzeit scheint es ja in eine andere Richtung zu gehen.

  • Daniel

    Ich glaube, dass ist der falsche Weg.
    7 Stunden Akkulaufzeit bei guten Netbooks reicht erstmal.
    Nun sollte es um die Leistung gehen.

    Ordentliche Dual Core Atoms wäre meiner Meinung nach wichtig,
    Dazu ION und dann versuchen auf 5-7 Stunden Akkulaufzeit zu kommen.

    Ich kenne viele, die unzufrieden mit ihrem Netbook sind, weil sie bei Flash, PDF’s usw. Probleme machen. Das sind aber bei Studenten die Hauptsachen die im Netz gemacht werden.
    Office läuft zwar ganz gut aber heißt ja “Netbook” und damit sollte man komfortabel surfen können.

    Ich habe deswegen ein 12” Subnotebook mit Dualcore genommen und bereue es nicht. Für 479€ ist das richtig schnell, hält 4-5 Stunden durch, mattes Display und wenn ich wollte könnte ich ein 9 Zellen Akku nehmen (bischen größer/schwerer) und wäre dann auch bei ca. 6-7 Stunden.

    Sowas in 10″ sollte die Zukunft im Netbooksektor sein, aber derzeit scheint es ja in eine andere Richtung zu gehen.

  • Sascha

    Darf ich fragen was für ein Subnotebook du dir zugelegt hast, Daniel?

    Was die Leistungsfähigkeit betrifft stimme ich dir voll und ganz zu. Es macht wenig Sinn, dass die meisten Geräte mit spiegelnden Displays und glossy Oberflächen ausgestattet werden und so das Arbeiten in freier Natur ungemütlich wird, aber die Akkulaufzeit Hauptaugenmerkmal der weiteren Entwicklung sein soll. Immerhin gibt es in geschlossenen Räumen grundsätzlich genug Steckdosen. Länger als einen vollen Arbeitstag, also 8 Stunden braucht kein Netbook zu laufen. Und außerdem lässt die Akkulaufzeit nach einigen Monaten sowieso erheblich nach, vielleicht sollte man da mal nachbessern (das gilt natürlich für die Akkuhersteller, keine Ahnung ob Intel damit was am Hut hat).

  • Sascha

    Darf ich fragen was für ein Subnotebook du dir zugelegt hast, Daniel?

    Was die Leistungsfähigkeit betrifft stimme ich dir voll und ganz zu. Es macht wenig Sinn, dass die meisten Geräte mit spiegelnden Displays und glossy Oberflächen ausgestattet werden und so das Arbeiten in freier Natur ungemütlich wird, aber die Akkulaufzeit Hauptaugenmerkmal der weiteren Entwicklung sein soll. Immerhin gibt es in geschlossenen Räumen grundsätzlich genug Steckdosen. Länger als einen vollen Arbeitstag, also 8 Stunden braucht kein Netbook zu laufen. Und außerdem lässt die Akkulaufzeit nach einigen Monaten sowieso erheblich nach, vielleicht sollte man da mal nachbessern (das gilt natürlich für die Akkuhersteller, keine Ahnung ob Intel damit was am Hut hat).

  • Daniel

    Grundsätzlich bin ich froh Sascha, dass du und all die anderen Kkompetenten Vertreter der Netbookszene zu anderen Entwicklungsschwerpunkten mahnen.
    Nur so, und vielleicht bald durch AMD, werden die Leute einsehen, dass etwas mehr Leistung Netbooks nicht zu 2000€ teuren Laptops mit 1 Stunde Akkulaufzeit machen wird.
    Diese, oder zumindest ähnliche, Befürchtungen habe ich nun schon mehrmals gehört.

    Ich nutze übrigens ein Acer TravelMate 6292.
    Das hat mir während der Lernsessions in der Uni sehr geholfen.
    Zwar gibt es da auch einige Steckdosen (aber irgendwie weniger als in anderen Unis ;) ), aber aus Bequemlichkeit lief er meistens über Akku und hat mich nie im Stich gelassen.
    Der klare Vorteil liegt im Dualcore. Beim surfen und arbeiten läuft er so gut wie mein Desktop zu Hause. Was die x3100 bei Spielen bringt will ich gar nicht testen ;)
    Darum ging es mir aber auch nie, weswegen ich mich zwar sehr über ION freue aber dennoch bezweifel, dass damit der Einsatz von Netbooks als portable “Arbeitsstationen” komfortabler wird.

    Mein Lernpartner bringt immer sein Asus, ich glaube 901, Netbook mit und ich muss oft schmunzeln.
    Einmal meinte er, er könne die PDF nicht öffnen. Ich habe gefragt wieso und er meinte “Bei zu großen PDF’s stürzt das Netbook meistens ab”.
    Da hatte er es ca. 2-4 Wochen und wirklich nichts unnötiges installiert.
    Standard XP + Virenscanner. Daten bringt er immer auf SD Karte mit.
    Das er dafür ca. 370€ gezahlt hat fand ich schon bedenklich.

  • Daniel

    Grundsätzlich bin ich froh Sascha, dass du und all die anderen Kkompetenten Vertreter der Netbookszene zu anderen Entwicklungsschwerpunkten mahnen.
    Nur so, und vielleicht bald durch AMD, werden die Leute einsehen, dass etwas mehr Leistung Netbooks nicht zu 2000€ teuren Laptops mit 1 Stunde Akkulaufzeit machen wird.
    Diese, oder zumindest ähnliche, Befürchtungen habe ich nun schon mehrmals gehört.

    Ich nutze übrigens ein Acer TravelMate 6292.
    Das hat mir während der Lernsessions in der Uni sehr geholfen.
    Zwar gibt es da auch einige Steckdosen (aber irgendwie weniger als in anderen Unis ;) ), aber aus Bequemlichkeit lief er meistens über Akku und hat mich nie im Stich gelassen.
    Der klare Vorteil liegt im Dualcore. Beim surfen und arbeiten läuft er so gut wie mein Desktop zu Hause. Was die x3100 bei Spielen bringt will ich gar nicht testen ;)
    Darum ging es mir aber auch nie, weswegen ich mich zwar sehr über ION freue aber dennoch bezweifel, dass damit der Einsatz von Netbooks als portable “Arbeitsstationen” komfortabler wird.

    Mein Lernpartner bringt immer sein Asus, ich glaube 901, Netbook mit und ich muss oft schmunzeln.
    Einmal meinte er, er könne die PDF nicht öffnen. Ich habe gefragt wieso und er meinte “Bei zu großen PDF’s stürzt das Netbook meistens ab”.
    Da hatte er es ca. 2-4 Wochen und wirklich nichts unnötiges installiert.
    Standard XP + Virenscanner. Daten bringt er immer auf SD Karte mit.
    Das er dafür ca. 370€ gezahlt hat fand ich schon bedenklich.

  • Shrike

    Also ich weiss ja nicht was für PDFs ihr da habt…

    Auf meinem NC10 (250€ bei ebay :p ;) habe ich überhaupt keine Probleme mit PDFs. Das größte das ich habe ist knappe 80 MB groß und wird ohne Mucken geöffnet und drin navigieren klappt auch.
    Selbst Photoshop/Illustrator/Indesign starten ohne Probleme (satte 60 Sekunden Ladezeit für Illu CS4 *g* allerdings) und können für Korrekturen genützt werden. Filme bis (einschließlich) 720p laufen ruckelfrei. Das ist mit Win7 RC und 2 GB Ram.

    Mit dem Hintergrund sehe ich zumindest bei mir keinerlei Grund für mehr Rechenpower. Was ich sehr gerne hätte wäre eine etwas höhere Auflösung (1024*600 ist etwas wenig auf Dauer) und 2-3h mehr Akku (so das man z.B. auch mal am Mittag eine Serie anschauen kann und das Netbook dann auch noch 6-7h Word/Firefox drauf hat). Natürlich kann man es auch zwischendurch aufladen, aber für mich ist es ein klarer Vorteil nicht das Ladegerät mitschleppen zu müssen und sich Gedanken über die nächste Stromquelle zu machen.

  • Shrike

    Also ich weiss ja nicht was für PDFs ihr da habt…

    Auf meinem NC10 (250€ bei ebay :p ;) habe ich überhaupt keine Probleme mit PDFs. Das größte das ich habe ist knappe 80 MB groß und wird ohne Mucken geöffnet und drin navigieren klappt auch.
    Selbst Photoshop/Illustrator/Indesign starten ohne Probleme (satte 60 Sekunden Ladezeit für Illu CS4 *g* allerdings) und können für Korrekturen genützt werden. Filme bis (einschließlich) 720p laufen ruckelfrei. Das ist mit Win7 RC und 2 GB Ram.

    Mit dem Hintergrund sehe ich zumindest bei mir keinerlei Grund für mehr Rechenpower. Was ich sehr gerne hätte wäre eine etwas höhere Auflösung (1024*600 ist etwas wenig auf Dauer) und 2-3h mehr Akku (so das man z.B. auch mal am Mittag eine Serie anschauen kann und das Netbook dann auch noch 6-7h Word/Firefox drauf hat). Natürlich kann man es auch zwischendurch aufladen, aber für mich ist es ein klarer Vorteil nicht das Ladegerät mitschleppen zu müssen und sich Gedanken über die nächste Stromquelle zu machen.