By Roland
07 Oct, 2009 10:00 am
Die Kollegen vom LaptopMag haben sich ausführlich mit dem neuen HP Mini 311 aka Compaq Mini 311c beschäftigt und das neue 11,6-Zoll-Netbook mit Intel Atom N270 CPU und Nvidia ION LE Chipsatz inklusive GeForce 9400M Grafiklösung durch einen langen Benchmark-Parcours gejagt. Die konkreten Zahlen können durchaus beeindrucken, liegen sie doch gerade im Bereich der Grafikleistung weit über dem, was sonst bei Netbooks üblich ist.
Update: LaptopMag hat nun auch seinen kompletten Testbericht veroeffentlicht und da haben mich natuerlich die Akkulaufzeiten besonders interessiert. 5:46h im LaptopMag Akkulaufzeit-Test unter Windows XP, Wifi an, mittlere Helligkeit des Displays und waehrend einer ueblichen Surfsession. Sollte der NVIDIA Ion Chipsatz richtig werkeln muessen, duerfte sich dieser Wert ordentlich nach unten verschieben. >> Zum LaptopMag Test <<
Mit PCMark05 wurde die Anwendungsleistung unter Windows XP gemessen, was einen Wert von 1917 Gummipunkten hervor brachte. Dies sind fast 500 Punkte mehr, als der Durchschnittswert aktueller Netbooks, die im Mittel auf 1423 Punkte kommen. Der beste Wert eines “normalen” Netbooks wurde beim Dell Latitude 2100 mit immerhin 1697 Punkten gemessen. Mit 3DMark06 wurden noch bessere Ergebnisse erzielt.
Der HP Mini 311 kam auf ganze 1386 Punkte, was mehr als 1200 Punkte mehr sind, als der Durchschnitt bei normalen Netbooks mit Intels Chipsatzgrafik. Nur das ASUS N10Jc konnte mit seiner zuschaltbaren Nvidia-Grafik noch höhere Scors erzielen. Gegenüber dem mit AMD-CPU und ATI-Grafik erhältlichen Gateway LT3103u lag das Mini 311 immer noch ganze 256 Punkte vorn. Auch im Vergleich zu der bei CULV-Notebooks üblichen GMA4500MHD von Intel konnte Nvidias ION LE die Nase weit vorn behalten.
So kommen MSIs X340 und ASUS’ UL30 nur auf jeweils 643 bzw. 760 Punkte. Im Schnitt lagen die 3DMark06-Scores des Mini 311 mehr als 500 Punkte über dem Schnitt bei den CULV-Notebooks. Letztlich liegen die Werte des neuen HP-Netbooks auf dem Niveau von Apples MacBook Air. Beim Video-Encoding konnte der HP ebenfalls Punkten, so dass eine 114 MB große Testdatei in gut 6 Minuten erledigt wurde, während normale Netbooks rund eine halbe Stunde benötigen. Im Vergleich zu den CULV-Notebooks geht das Video-Encoding immer noch in der Hälfte der Zeit.
Bei Spielen gab es eine leichte Ernüchterung, lag die Framerate beim Test mit Far Cry 2 mit einer Auflösung von 1024×768 Pixeln bei mauen 12 Bildern pro Sekunde. LaptopMag geht jedoch davon aus, dass das ION-Netbook bei Spielen wie Spore oder Call of Duty 4 durchaus ausreichende Leistungswerte abliefert. Noch liegen die endgültigen Testergebnisse aber nicht vor.
Quelle: LaptopMag











