By Roland
06 Oct, 2009 7:15 pm
Wer sagt eigentlich, dass ein Intel-Atom-Prozessor ausschließlich in Netbooks verbaut werden darf? Warum nicht auch in einen Roboter? Dies dachten sich auch die Tüftler vom japanischen Roboter-Anbieter VStone, weshalb sie ihrem jüngsten “Robovie PC Robot” ein Innenleben verpasst haben, das in diese Form auch in manchem Netbook gut aufgehoben wäre. Die Basis bildet ein Intel Atom Z530 Prozessor, einzig der Preis ist so gar nicht Netbook-like. Neben dem 1,6 Gigahertz schnellen Intel Atom Z530 steckt in dem Roboter von VStone größtenteils die Ausstattung eines Netbooks.
So hat er zwei USB-Ports und Anschlüsse für VGA und Ethernet und als “Augen” fungiert eine 1,3-Megapixel-Webcam. Als Betriebssysteme lassen sich unter anderem Windows XP/Vista oder Windows 7 sowie beliebige Linux-Varianten einsetzen. Der Anwender muss allerdings bedenken, dass die Steuerungssoftware RobovieMaker2 ausschließlich unter Windows läuft.
Praktischerweise hat der Robovie PC Robot eine Reihe von Plastik-Covern als Außenhaut, die Schäden verhindern sollen, wenn das Ding dann doch mal stolpert. Das Gewicht liegt bei 2,2 Kilogramm. Ich frage mich gerade, ob das Gerät wohl auch ohne den einigermaßen umfangreichen Kabelsalat eingesetzt werden kann. Generell ist der Mini-Robotter wohl eher etwas für Frickel-Freaks mit dickem Geldbeutel, denn bei einem Preis von 399.800 Yen bzw. umgerechnet gut 3000 Euro ist er für die meisten Menschen wohl fast unerschwinglich. Wenn man allerdings bedenkt, was man damit alles anstellen könnte…. tja, was eigentlich?











