By Sascha
08 Oct, 2009 4:00 pm
Nu ist es also raus und wie ich bereits von der IFA berichtet habe, schlaegt im Sony Vaio X ein Intel Atom. Jetzt koennte man hoffen, dass es sich dabei um die neue Pine-Trail Plattform handelt oder zumindest um den Diamondville, forget it. Sony scheint nicht wirklich aus dem sensationellen “Verkaufserfolg” des Vaio P gelernt zu haben und verbaut nun Silverthorne CPUs zwischen 1.6 und 2.0 Ghz. Saemtliche Daten, Preise und ein erstes Foto der silbernen Variante gibt es nach dem Break.
Update: Ach Mensch Sony, so ein nettes Gespraech waehrend der IFA aber ich fuerchte in der Tat, dass wir auf keinen gruenen Zweig mehr kommen. Da muessen das PR-Office und vor allen Dingen der ziemlich selbstbewusste Vaio Produktmanager erst einmal das kleine 1×1 der Kommunikation lernen (Stichwort: “Wenn Sie in Zukunft mit uns kooperieren wollen, dann gehen solche Artikel wie der zum Computerbild-Test mal gar nicht“. P.S. Ich habe mich innerlich 3mal vor Lachen gekruemmt, waehrend Nicole nur noch beschaemt auf den Boden schaute ob dieser Marketing 1.0 Aussage eines lokalen Produktmanagers, den man hoffentlich niemals auf die Oeffentlichkeit loslaesst). Vielleicht bin ich ja auch einfach zu ehrlich, zumindest haben einige andere Blogs die offizielle Pressemitteilung erhalten, so dass ich sie mir von den Kollegen von Netbux.de geklaut habe, die Bilder schaut ihr euch bitte dort drueben an.
Schade Sony… 3 mal Systeme fuer den Netbook bzw. Mobile Computing vorgestellt und 2 mal sind es bereits absolute Ladenhueter, ein dritter kommt nun dazu. Vielleicht sollte man noch einmal in sich gehen und sich daran erinnern, wie die finanzielle Situation von Sony vor ca. 3 Jahren aussah und wie die Forecasts in den letzten Jahren immer wieder nach unten korrigiert werden mussten. Eine im Preis gesenkte PS3 macht noch keinen Aufschwung und ein 1500 Euro teures Subnotebook mit MID-Hardware wird leider ein Rohrkrepierer. Verdammt, es aergert mich einfach, denn das Vaio X ist von der Verarbeitung so mit das beste Subnotebook, welches ich jemals in Haenden hielt.
P.S. Die Pressemitteilung und saemtliche Preise gibt es nach dem Break
Offizielle Sony Deutschland Pressemitteilung:
Mit der VAIO X-Serie präsentiert Sony ein ultramobiles Subnotebook der Extra-Klasse, das die Herzen anspruchsvoller Geschäftsleute höher schlagen lässt: Bei einem Gewicht von lediglich 780 Gramm und einer Höhe von schlanken 13,9 Millimetern erfüllt die VAIO X-Serie jegliche Ansprüche an einen mobilen Business-Begleiter, bei dem Leistung und Ausstattung der brillanten Optik in nichts nachstehen.
Berlin, 8. Oktober 2009. Unglaublich leicht, unglaublich schlank, unglaublich schön: Sony eröffnet mit der neuen VAIO X-Serie eine neue Dimension im Bereich der exklusiven, ultramobilen Subnotebooks. Das perfekte Zusammenspiel bedingungsloser Mobilität, herausragendem Design und einer komfortablen Ausstattung machen die VAIO X-Serie zum Must-have für Geschäftsleute mit Premium-Anspruch.
Xtreme Mobilität: Perfektion auf kleinstem RaumDie mit einem 11,1 Zoll farbechten X-Black LC-Display ausgestatteten Subnotebooks sind konsequent auf Mobilität ausgerichtet – angefangen bei der Verwendung von hochwertigem Karbon-Material für maximale Robustheit bei minimalem Gewicht von 780 Gramm, den geringen Abmessungen von 185 x 13,9 x 278 Millimetern bis hin zu einer grenzenlosen 3G-Konnektivität dank VAIO „everywair“. Die VAIO X-Serie beherrscht alle aktuellen Netzwerk- und Funkstandards wie WLAN (Draft N), UMTS, HSDPA und Bluetooth. Die integrierte Webcam und das Mikrofon ermöglichen auch unterwegs Videotelefonie.
Für ein im Flugzeug oder Zug komfortables Arbeiten fernab der Steckdose sorgt der leistungsstarke vier Zellen Lithium Polymer Akku, dem so schnell nicht die Puste ausgeht – ganz im Gegenteil: Mit bis zu acht Stunden Laufzeit hält er einen kompletten Arbeitstag durch.
Xzellentes Design: Eine Klasse für sichDie VAIO X-Serie zeichnet sich durch formvollendetes, auf das Wesentliche reduzierte Design aus und ist für jede Geschäftsreise das passende Subnotebook, das kompromisslos höchsten Ansprüchen gerecht wird und durch schlichtes Understatement überzeugt. Umhüllt von feinstem Karbon-Material ziert das VAIO Logo erstmalig in einem edlen Kupferton das in den Farben Matt-Schwarz oder Gold erhältliche Chassis. Letzteres ist nur in einer limitierten Stückzahl verfügbar.
Xtra Stark: Kleine Maße, gehobene AusstattungBei der VAIO X-Serie wurde nichts dem Zufall überlassen: So wurden die verbauten Komponenten bewusst ausgewählt, um mit den verwendeten, hochwertigen Materialien und dem ausgeklügelten Design die höchste Performance zu erreichen, auf die Geschäftsleute unterwegs angewiesen sind.
Das 11,1 Zoll Breitbild LC-Display mit LED-Backlight Technologie sorgt bei einer Auflösung von 1366×768 Pixel für eine strahlende und lebendige Darstellung von Farben. Die 128 Gigabyte große SSD bietet ausreichend Speicherplatz für Dokumente, Präsentationen sowie Filmdateien, damit auch abends im Hotelzimmer für Unterhaltung fernab des Büroalltags gesorgt ist. Ausgestattet mit dem Intel Atom Z540 Prozessor (1.86 Gigahertz) und 2 Gigabyte Arbeitsspeicher verfügt die VAIO X-Serie über die nötigen Ressourcen, um überall flüssig zu arbeiten. Und wie es sich für ein Business-Notebook gehört, ist die VAIO X-Serie mit dem neuen Windows 7 Professional (32 Bit) Betriebsystem ausgestattet.
Das Multi-Touch-Pad verfügt über erweiterte Funktionen und besticht durch eine einfache Bedienung. Das Isolation-Keyboard ist ideal für ein bequemes, langes Tippen. Trotz der flachen Bauweise fehlt es der VAIO X-Serie an keinen Anschlüssen: Die Subnotebooks sind mit zwei USB-Anschlüssen für einen unkomplizierten Datenaustausch, einem Ethernet-Anschluss, der in fast allen Hotels eine kostenfreie Nutzung des Internets ermöglicht, einem VGA-Port für einen einfachen Anschluss an Beamer sowie mit Memory Stick und SD-Karten-Slots ausgestattet.
Anwender, die die VAIO X-Serie am liebsten gar nicht mehr aus den Händen legen möchten, können den mobilen Begleiter mit einem Hochleistungs-Akku aufrüsten, der bis zu 13 Stunden durchhält. Über den Sony Style Store Online lässt sich mit Hilfe von „VAIO by you“ eine auf die eigenen Bedürfnisse zugeschnittene VAIO X-Serie zusammenstellen. Dabei ist je nach Akku eine Konfiguration bis zu federleichten 655 Gramm möglich. Ebenfalls kann die Farbe des Chassis zwischen edel glänzendem Schwarz, Gold und Matt-Schwarz sowie die Festplattenkapazität und der Prozessor gewählt werden.
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Technische Daten:.
Modell VAIO VPC-X11S1E/-B/-X
Prozessor Intel® Atom™ Processor Z540 1.86GHz, 512 KB Cache, 533 MHz FSB
Betriebssystem Genuine Windows® 7 Professional (32bit)
Speicher 2GB (1×2GB) DDR2 SDRAM
Festplatte 128 GB Solid State Drive (SATA/ MLC)
Display 11.1” X-black LCD mit LED Technologie (1366X768)
Grafikkarte Mobile Intel® Graphics Media Accelerator 500
Abmessungen 185 x 13.9 x 278 mm (B x H x T)
Gewicht 780 Gramm (mit ausgeliefertem Akku)
Besonderheiten Everywair Wireless WAN 7.2Mbps/5.76Mbps (HSDPA/HSUPA); WLAN 802.11b/g/Draft n; Bluetooth; Motion Eye Webcam.
Unverbindliche Preisempfehlungen und VerfügbarkeitVAIO VPC-X11S1E/B von Sony: 1.499,00 Euro
Verfügbarkeit: ab Ende Oktober 2009VAIO VPC-X11X6E von Sony: 1.499,00 Euro
Verfügbarkeit: ab Ende Dezember 2009„VAIO by you“ über Sony Style Online: Preis variiert je nach Konfiguration, ab Ende Oktober 2009 möglich
Zubehör:Tasche VGP-CKX1: 99,00 Euro
Akkus:VGP-BPL19: 129,00 Euro
VGP-BPX19: 229,00 Euro
Na also, es gibt auch eine silberne Variante, die nicht minder schmuck ausschaut.
Kommen wir zu den technischen Daten, denn wir ihr bereits auf dem obrigen Screenshot sehen koennt, wird das Vaio X mit dem Atom Z530, Z540 oder Z550 ausgeliefert. Weiterhin sind diverse Windows 7 Varianten und SSDs (64-256GB) zur Auswahl, ein Multitouch-Trackpad und ein UMTS-Modul. Jedoch richtig interessant wird es bei den Akkus.

Hier gibt es ebenfalls 3 verschiedene Varianten, die dann zwischen 5 und 20.5(!!!) Stunden Akkulaufzeit bescheren werden. Natuerlich wirkt sich dies auch entsprechend auf das Gewicht aus.
Preise? Nun kommen wir einmmal mehr zu der unerfreulichen Nachricht. Nach Angaben von Netbooked.net, kostet die kleinste Variante in Japan umgerechnet etwa $1000. Engadget berichtet von einem $1495 Einstiegspreis und somit haben wir noch ein wenig Platz fuer Spekulationen. Am 20. Oktober soll es dann in der Verkauf gehen und das waere ja in Japan vor dem weltweiten Windows 7 Start. Zur japanischen Produktseite
Benchmarks gibt es inzwischen auch schon und hierbei interessierten mich weniger die CPU-Benchmarks, die habe ich schon hundertfach gesehen bzw. selber gemacht und sind somit vorhersehbar, aber dafuer um so mehr die SSD Benchmarks. Bei einem derartigen Premium-Produkt erwarte ich ganz einfach eine schnelle SSD. Die Ergebnisse von PC Watch sind absolut ernuechternd und noch nicht einmal als durchschnittlich zu betrachten:
| CrystalDiskMark 2.2 | |||||
| シーケンシャルリード | 65.90MB/s | 73.01MB/s | 83.31MB/s(C) 56.50MB/s(D) |
107.4MB/s | 未計測 |
| シーケンシャルライト | 38.42MB/s | 35.21MB/s | 40.39MB/s(C) 54.63MB/s(D) |
112.4MB/s | 未計測 |
| 512Kランダムリード | 63.23MB/s | 72.45MB/s | 79.24MB/s(C) 31.25MB/s(D) |
103.6MB/s | 未計測 |
| 512Kランダムライト | 3.108MB/s | 24.58MB/s | 29.44MB/s(C) 31.23MB/s(D) |
102.8MB/s | 未計測 |
| 4Kランダムリード | 4.135MB/s | 8.402MB/s | 12.43MB/s(C) 0.560MB/s(D) |
11.03MB/s | 未計測 |
| 4Kランダムライト | 1.523MB/s | 1.272MB/s | 1.928MB/s(C) 1.551MB/s(D) |
10.36MB/s | 未計測 |
In der ersten Spalte (Spalte 2: Viliv X70, Spalte 3: LaVie Light BL350/TA, Spalte 4: VersaPro UltraLite, Spalte 5: HP Mini 2140)findet ihr die Ergebnisse fuer die 1.86Ghz Variante des Vaio X mit der 64GB SSD und diese sind mal richtig enttaeuschen, denn diese SSD ist einfach ne lahme Kruecke. Hier haette ich min. die Geschwindigkeit des VersaPro UltraLite erwartet und selbst diese Ergebnisse sind nicht ueberragend. Sony hat es hier ganz klar verpasst, dem Vaio X neues Leben einzuhauchen, denn eine schnelle SSD haette hier einiges wieder gutgemacht.
Fazit: Das Vaio X hat von uns den “Best of IFA”-Award bekommen und das nicht zu unrecht. Es war das mit Abstand am besten verarbeitete System, ultraleicht und umgeben von diesem “haben wollen”-Effekt. Wie bereits beim Sony Vaio P ist dieser nun komplett verflogen! Schade, enttaeuschend, dumm. Die Japaner machen da weiter, wo sie mit dem Vaio P aufgehoert haben: Lerneffekt gleich null. Und somit wird das Vaio X ein weiteres Beispiel fuer ein genial verarbeitetes System sein, welches bei den Spezifikationen eine masslose Enttaeuschung ist. Wer um Himmels Willen ist im Sony Design Buero fuer die System-Architektur zustaendig? Wer beobachtet die Maerkte und deren Entwicklungen? Es scheint, als waeren diese Positionen bisher unbesetzt.
Hands On waehrend der IFA 09
















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